Der Reinheimer Teich



 

ist das flächenmäßig größte und auch bedeutendste Pachtgewässer des GAV. Es hat eine circa 400 m lange Angelstrecke im Naturschutzgebiet „Reinheimer Teich“. Jährlich ist in der Zeit vom 15. März bis 15. Juni, das Angeln nur an den ausgewiesenen Angelstellen am Parkplatz erlaubt, in der übrigen Zeit an allen Angelstellen am Ostdamm.

 

 Der seit 1626 immer wieder fischereilich genutzte „Reinheimer Bruch“, ein mit zahlreichen Gräben durchzogenes Feuchtgebiet, wurde im Jahre 1976 mit einem Damm versehen und grundlegend umgestaltet. 1977 wurde das zentrale Teichsystem, dass vom Dammweg aus nicht einsehbar ist, angelegt und mit einigen Gräben zum Angelteich verbunden.

 

Bereits 1975 war das Gelände zum Naturschutzgebiet „Reinheimer Teich“ ausgewiesen worden.Seit dieser Zeit bemüht sich der GAV sehr, die Angelnutzung mit den Belangen des Naturschutzes zu verbinden. So werden nicht nur Pflegemaßnahmen für die obere Naturschutzbehörde durchgeführt.

 

Der Verein hat die regionale Projektsteuerung für die Wiederansiedlung der Europäischen Sumpfschildkröte übernommen, ein Projekt das zwischenzeitlich bundesweite Bedeutung erhalten hat, da die Reinheimer Population die einzigste bisher bekannte Population der Schildkröte in den alten Bundesländern ist.

 

 Hohe naturschutzfachliche Bedeutung hat auch der Auslaufgraben des „Reinheimer Teichs“, da hier durch die Mitglieder des Vereins seit Jahren immer hohe Bestände des Bitterlings, einer ebenfalls europaweit geschützten Fischart, nachgewiesen werden.

Der Reinheimer Teich beherbergt folgende Fischarten:

Aal, Bitterling, Brachsen, Flussbarsch, Güster, Hecht, Karpfen, Moderlieschen, Rotauge, Rotfeder,Schleie, Wels, Zander,

Schlammpeitzger.



Reinheimer Teich
Luftbild Reinheimer Teich